Kronen Zeitung, 18.10.2009



3 Tage im Zeichen des Schloßbergs

"Zeitreisen Graz" nennt sich ein Projekt von Landeszeughaus, den GrazGuides und dem Stadtmuseum, das 200 Jahre zurückgeht und in jene Tage führt, in denen die Festung auf dem Schloßberg erst heiß umkämpft und schließlich geschleift wurde. Von 23. bis 25 Oktober wird ein umfangreiches Programm geboten.

Bilder aus Roland Bergers Film "Auf den Spuren des steirischen Panthers" zeigen nicht nur erbitterte Kämpfe sondern sie gewähren auch einen anschaulichen Eindruck davon, wie die Schloßberg-Festung ausgesehen hat
. Die Schleifung der Festung auf dem Schloßberg vor 200 Jahren (auf unserem Bild findet sich eine Darstellung aus dieser Zeit) ist Anlass für das "Zeitreisen Graz"-Projekt von Landeszeughaus, GrazGuides und Stadtmuseum. Geboten wird von 23. bis 25. 10. ein Programm für die ganze Familie

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. Die Kanonen auf dem Schloßberg faszinieren vor allem Kinder. Im Landeszeughaus (Herrengasse) warten spannende Führungen
. Hackher-Löwe auf dem Schloßberg: Er wurde zur Erinnerung an den tapferen Verteidiger der Festung gegen die französischen Belagerer errichtet
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Einst eine wehrhafte Festung, heute ein prächtiger Park Zur Einstimmung sollte man sich im Stadtmuseum in der Grazer Sackstraße den Film "Auf den Spuren des steirischen Panthers" von Ulrike und Roland Berger anschauen. In einem technisch sehr aufwändigen Verfahren werden in 73 Minuten nicht nur die entscheidenden Ereignisse der steirischen und Grazer Geschichte gezeigt, sondern ausführlich auch die Belagerung des Schloßbergs durch die Franzosen. Natürlich kommt die tapfere Verteidigung der Festung durch Major Hackher und seine Männer nicht zu kurz. "Wir haben sehr genau recherchiert", betont Berger, "bis auf den letzten Beistrich ist alles korrekt." Darüber hinaus ist der Film auch noch sehr spannend und unterhaltend. Und prominent besetzt: Publikumslieblinge wie Wolfram Berger, August Schmölzer, Wolfgang Dobrowsky, Rupert Lehhofer und Beatrix Brunschko verleihen den Spielfilmsequenzen Gewicht, Shotshotshot sorgen für faszinierende Animationen. Schulen können den Film für Vorführungen bei Roland Berger anfordern.

Die Idee zum Projekt hatte Dr. Leopold Toifl, der stellvertretende Leiter des Landeszeughauses in der Herrengasse. Er und sein Team bieten im Rahmen der "Zeitreisen Graz" spezielle Führungen unter dem Motto "Von Landwehrsäbeln und französischen Kanonen" an. Unter den 32.000 Waffen und Rüstungen des Zeughauses finden sich auch einige Exponate aus der Zeit der Belagerung, die allesamt spannende Geschichten erzählen können.

Wie sich der Schloßberg von einem Kriegsschauplatz in einen Park und ein Erholungsgebiet für die ganze Familie verwandelt hat, das erzählen die GrazGuides von Melitta Ranner in ihren Rundgängen, deren Titel "Flowerpower statt Festungsmauer" schon viel verspricht. Ein Besuch beim Hackher-Löwen, der an den berühmten Schloßberg-Verteidiger erinnert, darf da natürlich auch nicht fehlen. Alle drei Veranstaltungen der "Zeitreisen Graz" kann man mit nur einem Ticket (9,50 Euro, die Familienkarte kostet 19 Euro) besuchen, an einem Tag oder an allen drei Tagen (23. bis 25. 10.) - ganz wie man möchte. Die Führung im Landeszeughaus beginnt jeweils um 11.30 Uhr, die am Schloßberg um 13.30 Uhr; der Film startet um 16 Uhr. Infos und Karten unter: ö 0316/80 17- 98 10 oder 872-76 00. M

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