Auf den Spuren des Steirischen Panthers

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Ein Film über die Geschichte der Steiermark und der Stadt Graz.

Wer waren die ersten Siedler? Warum heißt unser Land Steiermark und aus welchem Grund ist der Panther in unserem Wappen keine schwarze Raubkatze? Haben die türkischen Truppen Graz wirklich belagert? Und warum stand hier das Schloss auf dem Berg und die Burg in der Stadt?

In 73 Minuten führt der Film durch alle entscheidenden Ereignisse der vergangenen Epochen, von den ersten Besiedlungen, über Graz als Residenzstadt, bis hin zur Besetzung der Steiermark durch die Truppen Napoleons 1809.

Im Jahr 2009 jährte sich zum 200. Mal das Ereignis von der Belagerung des Grazer Schlossbergs durch die napoleonischen Truppen und dessen hartnäckige Verteidigung durch Major Hackher. Dieses Jubiläum haben wir – Ulrike Berger (Produzentin, Drehbuchautorin) und Roland Berger (Regie) – zum Anlass genommen, einen Film über die Geschichte der Steiermark und der Stadt Graz zu produzieren.

Dabei haben wir einen besonderen Weg gewählt, um die vielen historischen Fakten anschaulich und unterhaltsam zu vermitteln.

Eine dokumentarische und eine Spielfilmebene sind geschickt ineinander verwoben, wodurch der Film bis zum Schluss spannend bleibt. Innerhalb der dokumentarischen Ebene wird u.a. in 3D-Animationen gezeigt, wie die Burg auf dem Schlossberg und die Stadt vor hunderten Jahren ausgesehen haben. Humorvolle Comic-Sequenzen bringen die historischen Ereignisse prägnant auf den Punkt. Über ein halbes Jahr hat ein Team von Animatoren aufwendige 3D-Modelle und Geschichten entwickelt, wofür sie über 25.000 Renderstunden benötigt haben.

Während die dokumentarische Ebene die historische Entwicklung der Steiermark behandelt, geht die Spielfilmebene auf die Belagerung und den Kampf um den Grazer Schlossberg durch die französischen Truppen ein. Dafür konnten wir 50 Re-enactors und bekannte Schauspieler gewinnen.

Beim Erarbeiten und Rekonstruieren der historischen Daten wurde das Filmteam von namhaften Experten unterstützt, darunter HistorikerInnen, ArchäologInnen, SprachwissenschaftlerInnen und StadtführerInnen.

Mit seiner Stimme verleiht Peter Simonischek als Erzähler den historischen Begebenheiten eine besondere Spannung.