Auf den Spuren des Steirischen Panthers, Teil 2 (AT)

  • Jakominiplatz 1835
  • Fahrt auf den Schöckel
  • Kaiser Franz in Mariazell vor 1835
  • Grazer Stadtpost, Färbergasse 1810-1842

„Auf den Spuren des Steirischen Panthers, Teil 2“ (AT) ist eine kulturhistorische Dokumentation über die Steiermark und die Stadt Graz, in der die bedeutenden Ereignisse des 19. und 20. Jahrhunderts aufgearbeitet werden, die zur Bildung der modernen Steiermark nach dem Zweiten Weltkrieg führten.
Wichtig dabei ist der aktuelle Blickwinkel auf historische Ereignisse, der sich auf neueste wissenschaftliche Fakten stützt.

Im Lichte des 21. Jahrhunderts wird die Zeit von Erzherzog Johann mit der gesellschaftlichen Modernisierung sowie der Entwicklung der Industrie in der Steiermark thematisiert. Zentraler Aspekt des Films ist aber der aufkeimende Nationalismus, der Peter Rosegger den Literaturnobelpreis kostete und die Steiermark in den Ersten Weltkrieg führte. Auch die Zwischenkriegszeit mit Abtretung der Untersteiermark und der Zweite Weltkrieg wird unter dem Eindruck dieser Ereignisse gezeigt.

Wie die Vorgängerfilme „Der Mythenberg“ und „Auf den Spuren des steirischen Panthers“, welcher die steirische Geschichte bis zur Belagerung Napoleons im Jahr 1809 erzählt, soll auch dieser Film durch die entscheidenden Ereignisse der vergangenen Epochen führen und viele interessante Fakten und Anekdoten erzählen, die so noch nie präsentiert wurden.
Zurückversetzt in die Historie wird man auch durch die (fiktiven und realen) Erzählungen und Briefe einer Grazer Bürgerfamilie, die Aufstieg, Fall und Wiederaufbau über mehrere Generationen miterlebt. Aus Sicht einzelner Familienangehöriger werden so die Erfolge und Katastrophen der Steiermark hautnah zum Miterleben aufbereitet.

Die Zeitreise der Familienchronik führt durch folgende Epochen:
Von Erzherzog Johanns bis Peter Rosegger: Industrieller und kultureller Aufschwung der Steiermark im 19. und frühen 20. Jahrhundert.
Nationalismus und der Weg in den Ersten Weltkrieg – Ungeklärte Frage der Südgrenze und Verlust der Untersteiermark.
Zwischenkriegszeit: Traumata, wirtschaftliche Not und die Wege zur Diktatur.
Graz, die „Stadt der Volkserhebung“ und der Zweite Weltkrieg.
Der Weg zu Befreiung, Niederlage und Zusammenbruch in der Steiermark.
1948: Josef Krainer – Symbolfigur des Wiederaufbaues der Steiermark.

Diese Epochen werden als hochqualitative Spielszenen mit steirischen Schauspielern, animierten 3D-Modellen (Landkarten, Photographien, Animationen) und durch archivarisches Filmmaterial rekonstruiert. So erlebt der Zuseher die Geschichte in einer ungewöhnlichen Unmittelbarkeit.
Beim Erarbeiten und Rekonstruieren der historischen Daten wird das Filmteam wieder von namhaften Experten unterstützt, darunter HistorikerInnen, ArchäologInnen, SprachwissenschaftlerInnen und StadtführerInnen.